Das FLINTA* Kollektiv Fotostammtisch setzt sich aus fünf Fotograf*Innen zusammen, die sich während des Studiums in Braunschweig kennengelernt haben. Auf der Suche nach einem Raum für Diskurs, Dialog, insbesondere in Bezug auf fotografische Arbeiten und deren Sichtweise, entstand 2024 das Kollektiv.

Emma Adriaans, Mascha Bogner, Mara Griem, Barbara Schieb und Tilda Schneider vereint das Bedürfnis nach Erfahrungsaustausch, Vernetzung, Sichtbarkeit und nicht weniger auch die Leidenschaft zur Fotografie.

Fotografie kann als Sprache verstanden werden, als Werkzeug, als Form der Kritik oder als Vermittlung.
Jede arbeitet auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Medium.

Um sich in dem Konkurrenzgeprägten Arbeitsfeld auf das Wesentliche - nämlich auf die innewohnenden Thematiken - konzentrieren zu können, setzt das FLINTA* Kollektiv Fotostammtisch auf Zusammenarbeit und Solidarität, als Voraussetzung für Sichtbarkeit und künstlerischem Wachstum.
Tilda Schneider (sie/ihr), arbeitet seit ihrer abgeschlossenen Ausbildung zur Fotografin im Jahr 2017 selbstständig. 2020 begann sie ihr Studium der Visuellen Kommunikation an der HBK Braunschweig.
In ihrer Selbstständigkeit arbeitet sie bewusst vor allem für Kunst, Kultur und politische Projekte. Ihre freien Arbeiten setzen sich häufig mit Geschlechtervielfalt, Fragmenten der Kindheit und politischem „Abfuck“ auseinander und werden fotografisch, grafisch, musikalisch sowie abstrakt – wie das Thema selbst – erarbeitet. 
Emma Adriaans (sie/ihr) verbindet in ihrer fotografischen Praxis freie und dokumentarische Ansätze. Ihre Schwerpunkte liegen neben der Porträtfotografie auch in der Architektur- und Alltagsfotografie. 
Besonders sucht sie nach Momenten, in denen Persönliches sichtbar wird. Ihre Arbeiten reflektieren Erinnerungen, eigene Erfahrungen und Beziehungen, etwa zu ihren Eltern, und eröffnen Einblicke in oft übersehene Aspekte des Alltags.
Die Arbeit von Mara Griem beruht auf einer dokumentarischen Praxis, die durch sorgfältige, oft historische Recherche ergänzt wird. Im Fokus stehen Situationen und Fragmente, die einen unverstellten Blick auf Lebensrealitäten ermöglichen. 
Die Themen werden nur temporär behandelt, wobei fortlaufend die damit verbundene Ungleichheit der Perspektiven reflektiert wird. Die Fotografien verstehen sich als direkte Beobachtungen. Großer Wert wird auf die Integrität der dargestellten Personen gelegt.
Barbara Schieb hat einen BA in Visueller Kommunikation und studiert freie Kunst in Braunschweig. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Beschäftigung ist die experimentelle Analogfotografie. Zufall und Prozess, sowie die Arbeit mit Sammlungen und gefundenem Material spielen dabei eine große Rolle. 
Sie begreift ihre Werke als visuelle Gedichte im ständigen Dialog mit dem Leben. 
Barbara ist außerdem Gründungs- und Vorstandsmitglied des Deutsche Sofortbild Kunst e. V. und international ausstellende Foto-Künstlerin.
Mascha Bogner (sie/ihr) ist ausgebildete Fotografin und arbeitet seit einigen Jahren auch freiberuflich. 2019 begann sie ihr Studium der Visuellen Kommunikation, das sie 2024 erfolgreich mit einem Bachelor of Arts abschloss. 
Ihre Fotografien entstehen intuitiv – aus Momenten heraus, die etwas Persönliches und Fragendes in sich tragen. Dabei beschäftigt sie sich mit Nähe, Stimmungen und Intimität, die zwischen Menschen, Orten und Erinnerungen entstehen.
Das analoge Fotografieren ermöglicht ihr ein bewusstes, entschleunigtes Arbeiten, lässt Raum für Zufall und Intuition und prägt die Atmosphäre ihrer Bilder. Ihre Serien erinnern an leise Reportagen – Beobachtungen des Alltäglichen und Privaten, die weder beschönigen noch erklären wollen

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